Maurice de Mauriac Switzerland

Mein Atelier ist wie der Laden aus dem Film «Smoke» ...

... sagt Daniel Dreifuss und jeder, der den Film gesehen hat, weiss wovon er spricht. Es ist das Atelier, in dem produziert, verkauft und diskutiert – im weitesten Sinne gelebt wird. Kunden, Freunde, Familienmitglieder und entfernte Bekannte gehen ein und aus; man könnte auch von einem Salon oder von einem Quartierladen sprechen. Durch den grossen, lichtdurchfluteten Raum an der Tödistrasse 48, fünf Gehminuten vom Zürcher Paradeplatz entfernt, zieht sich ein langer Tisch auf dem sich die Dinge befinden, die Daniel Dreifuss' Leben und Arbeiten ausmachen: Zeitungen und Zeitschriften aus der ganzen Welt, Bücher über Kunst und Rennfahrer, Modellautos, Stofftiere, Halstücher, die Dreifuss' Tocher Mascha selber genäht hat, Diamanten, Metalle, Uhrenmodelle, fertige und halbfertige Chronometer, Gläser, Espressomaschine und der Computer, der nicht nur für's Arbeiten gedacht ist, sondern auch für's Musikhören – eine für den Uhrmacher unverzichtbare Inspiration.

Und doch herrscht im Atelier von MAURICE DE MAURIAC – ZURICH eine klare Ordnung. Es ist das Charisma des Gastgebers, der das Gehen und Kommen dirigiert, denn es soll auch Raum und Zeit für die Produktion geschaffen werden. Präzisionarbeit, die höchste Konzentration erfordert und das Entwickeln von kreativen Ideen, was der Ruhe und der Kontemplation bedarf.: Es sind Stoffe, die durch die Hände gleiten, Musikrythmen, die emotional berühren, Filme, die Bilder liefern oder Biografien von interessanten Menschen, die dieses Unbestimmbare auslösen, das wenig später zur neuen Idee führt.

Ob Rindsleder, Nappaleder, Krokoleder und Shellcordovan – ein seltenes, kostbares Pferdeleder aus den USA, ob mattes Glas, Rotgold, Stahl, Titan und Karbon, ob schwarze oder weisse Diamanten – der Rohstoff liegt in der Inspiration und das Handwerk entwickelt sich aus dem Mut zum Ungewöhnlichen.